Husten, Schnupfen, Heiserkeit…

Grippe-Saison

Alle Jahre wieder – mit der kalten Jahreszeit beginnt auch die Zeit für Erkältungen und Grippe. Beide Erkrankungen haben gemeinsam, dass sie durch Viren verursacht werden und die Symptome anfangs ähnlich sind. Gerade ältere Menschen und pflegebedürftige Senioren sind hierfür anfällig.

Erkältung (grippaler Infekt)

Erste Anzeichen für eine Erkältung sind meist ein Kratzen im Hals, häufiges Niesen und Frösteln. Im weiteren Verlauf verstärken sich die Symptome und es kommt zu Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, verstopfter Nase, meist auch Husten und Abgeschlagenheit. Leichtes Fieber kann ebenfalls auftreten. Die Inkubationszeit bei einer Erkältung dauert ca. 3 Tage. Bei Menschen mit höherem Lebensalter oder mit geschwächtem Immunsystem, zum Beispiel durch eine chronische Erkrankung, ist die Inkubationszeit meist kürzer.

Bereits während dieser Zeit besteht Ansteckungsgefahr. In der Regel dauert es ungefähr 14 Tage bis eine Erkältung wieder abgeklungen ist, wobei die Dauer des grippalen Infekts kaum beeinflusst werden kann. Jedoch können Medikamente die Erkältungssymptome erträglicher machen. Lassen Sie sich hierzu von Ihrem Apotheker beraten. Ruhe, ausreichend Schlaf, eine vitaminreiche Ernährung und reichliches Trinken, beispielsweise Kräutertees unterstützen das Immunsystem bei der Genesung. Wenn keine Besserung eintritt oder der Gesundheitszustand sich verschlechtert, sollten Sie einen Arzt konsultieren.

Grippe (Influenza)

Die Grippe verursacht durch Influenza-Viren beginnt nicht schleichend, sondern tritt sehr plötzlich auf. Mehrere Krankheitssymptome wie Reizhusten, Schüttelfrost, hohes Fieber, Atemnot, Kopf- und Gliederschmerzen treten zur gleichen Zeit viel intensiver auf. Das Fieber – meist über 38,5 Grad Celsius, kann mehrere Tage anhalten. Die Genesung bei einer Grippe dauert länger, als bei einer Erkältung.

Bei dem Verdacht auf eine Grippeerkrankung ist eine schnelle Diagnose und Therapiebeginn ratsam.

Die Ansteckung mit Grippeviren kann erfolgen durch:

  • Tröpfcheninfektion, z. B. durch Niesen, Husten werden die Viren mit Speichel-Tröpfchen an die Umgebung abgegeben und über die Atemluft verbreitet
  • direkten Körperkontakt z. B. durch Händeschütteln oder
  • über kontaminierte Gegenstände, wie Türgriffe, Armaturen

Die Influenza ist eine ernst zu nehmende Erkrankung, an der jährlich mehrere tausend Menschen versterben. Durch eine Grippeschutzimpfung lässt sich das Risiko an Grippe zu erkranken senken.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt gerade Risikogruppen wie Senioren, die älter als 60 Jahre sind, chronisch Erkrankten mit beispielsweise Herzschwäche , Diabetes mellitus, Lungenkrankheit oder Personen mit einem geschwächten Immunsystem, sich jährlich impfen zu lassen. Der beste Zeitpunkt hierfür ist vor Beginn der Grippesaison, also im Oktober bis November.


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