Haustiere als treue Wegbegleiter fördern die Lebensfreude

Haustiere in der Pflege

Haustiere haben sich als feste Mitglieder innerhalb einer Familie etabliert. Einer Studie zufolge leben in 44 Prozent aller deutschen Haushalte Haustiere. Von den insgesamt ca. 31 Millionen Haustieren ist die Katze auf Platz 1 und der Hund auf Platz 2 als Lieblingstier der Deutschen zu finden. Danach folgen Kleintiere (wie beispielsweise Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster) und Ziervögel.

Was macht Katzen und Hunde so beliebt?

Katzen haben ihren eigenen Willen, sind Abenteurer und lieben den Ausflug in den Garten. Sie suchen die Nähe des Menschen und sind dennoch unabhängig. Da Katzen nicht durch „ihren“ Menschen ausgeführt werden müssen, sind sie gerade für Senioren– die nicht mehr so gut zu Fuß sind – ein ideales Haustier. Ist ein Ausflug in den Garten nicht möglich, sollte ausreichend Platz in der Wohnung für die Samtpfoten vorhanden sein. Ohne Probleme kommen sie auch einmal ein paar Stunden zu Hause alleine zurecht. Katzen schlafen sehr viel und verbringen viel Zeit mit der Fellpflege. So unterschiedlich sie auch vom Charakter sind, so lieben sie doch alle ihre Streicheleinheiten. Wer genießt es nicht, wenn sich die Katze beispielsweise zu einem auf den Schoß legt, gestreichelt werden möchte und dabei schnurrt. Meist bedeutet das Schnurren Wohlbefinden und Glück. Die Katze ist entspannt und dies überträgt sich auf den Menschen.

Der Hund als treuer Freund und Gefährte des Menschen leistet Gesellschaft und sorgt für mehr Aktivität im Alltag. So möchte er am liebsten überall dabei sein, ob im Haus oder beim Ausflug. Hunde sind begeisterungsfähig und lernen mit viel Freude neue Dinge.

Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Hunderassen, aus denen der passende Wegbegleiter ausgewählt werden kann. Gerade für ältere Menschen sind kleinere, ruhigere Hunde besser geeignet als große, temperamentvolle Vierbeiner mit einem hohen Bewegungsdrang. Auch die Wohnsituation muss bei der Auswahl entsprechend berücksichtigt werden. Das regelmäßige Gassi gehen hat positive Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System und Immunsystem.

Es muss nicht immer ein junges Tier sein, welches Sie sich ins Haus holen. Es gibt viele ältere Katzen und Hunde, die im Tierheim auf ein neues zu Hause warten. Junge Tiere sind zwar süß und niedlich, müssen aber noch alles lernen.

Egal für welches Haustier Sie sich entscheiden – Haustiere vermitteln ihrem Frauchen oder Herrchen geliebt und gebraucht zu werden. Sie strukturieren den Alltag und helfen gesund zu bleiben. Auch im sozialen Umfeld kann eine Katze oder ein Hund wahre Wunder bewirken, denn durch das Tier kommt man beispielsweise beim Gassi gehen oder im Hausflur mit dem Nachbarn schneller ins Gespräch.

Natürlich sollten Sie sich – bevor Sie ein Haustier zu sich nehmen – im Vorfeld darüber Gedanken machen, was aus Ihrem Tier wird, wenn Sie sich nicht selber darum kümmern können. Sprechen Sie hierüber mit Ihrer Familie oder Bekannten und Freunden, ob jemand die Pflege übernehmen kann. Auch der finanzielle Aspekt für Futter und Tierarztkosten spielt eine wichtige Rolle.

Wenn Sie sich kein eigenes Haustier anschaffen möchten oder können, müssen Sie nicht gänzlich auf den Kontakt verzichten. Es gibt beispielsweise die Möglichkeit über einen ehrenamtlichen Hunde-Besuchsdienst der ins Pflegeheim oder auch nach Hause kommt. Oder in der Nachbarschaft sowie im Bekanntenkreis kann sich die Möglichkeit anbieten, eine Tierpatenschaft zu übernehmen. Auch freuen sich viele Tierheime, wenn Senioren sich für Spaziergänge mit dem Hund oder als „Katzenstreichler“ anbieten.

Wussten Sie, dass 24 Stunden Pflegekräfte sich auch um die Versorgung Ihrer Lieblinge kümmern?


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