Ein bewegter Tag

Bewegung mit Rollator

Bewegung ist die beste Medizin für ein gesundes Alter. Denn regelmäßige Bewegung hat positive Auswirkungen auf den gesamten Körper und kann beispielsweise das Risiko für Herzinfarkt, Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht und Gelenkprobleme senken. Sie steigert die allgemeine Fitness, bessert das Wohlbefinden und fördert die Eigenständigkeit im Alter.

Spricht man von Bewegung ist nicht immer Sport gemeint.

Mit Bewegung werden alltägliche Aktivitäten bezeichnet wie zum Beispiel Spazierengehen, Treppensteigen, Tanzen, Radeln oder Arbeiten in Haus- und Garten.

Wer ergänzend noch Freizeitsport treibt, tut seiner Gesundheit zusätzlich Gutes. So kann beispielsweise die Ausdauer, durch maßvolles Krafttraining bestimmte Muskelgruppen trainiert und die Balance geschult werden. Kraft und Koordination schützen vor einem Sturz.

Um die Aktivität zu steigern ist es nie zu spät. Überlegen Sie, wie Sie Ihren Alltag aktiver gestalten können. Zum Beispiel den Einkauf zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigen, kann ein erster Schritt sein.

Pflegebedürftige sind auf Grund von Einschränkungen oftmals nicht mehr so gut in der Lage sich ausreichend zu bewegen. Umso wichtiger ist es, die Bewegung die noch möglich sind, zu erhalten oder zu fördern.

Bereits ein regelmäßiger Spaziergang an der frischen Luft gemeinsam mit der 24 Stunden Betreuungskraft – ob gut zu Fuß, mit Gehstock, Rollator oder Rollstuhl– steigert das Wohlbefinden. Durch die Regelmäßigkeit werden die Muskeln gestärkt, der Stoffwechsel angeregt und die Durchblutung gefördert. Ein wichtiger Aspekt ist die Teilhabe am sozialen Leben – vielleicht trifft man beim Spaziergang einen „alten“ Bekannten.

Wer sich noch aktiver bewegen möchte, kann dies unter anderem in speziellen Bewegungsprogrammen für Senioren machen. Diese werden nicht nur in Fitnessstudios, sondern auch in vielen Sozialstationen und Sportvereinen angeboten. Fragen Sie Ihren Hausarzt oder das Seniorenbüro in Ihrer Nähe nach möglichen Angeboten.

Viele gesetzliche Krankenkassen belohnen ihre Versicherten für die Bestrebung nach mehr Bewegung und Fitness und bezuschussen bestimmte Gesundheitskurse wie beispielsweise Aqua-Fitness, Rückenschule, Nordic Walking. Lassen Sie sich von Ihrer Krankenkasse zu den möglichen Angeboten beraten.

Bei Vorerkrankungen oder anderen Beeinträchtigungen sollten Sie Ihren Wunsch nach mehr Bewegung mit Ihrem Hausarzt besprechen. Dieser kann Ihnen sicher wertvolle Tipps geben.

In Bewegung zu kommen ist das eine, durchhalten das andere. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich realistische Ziele setzen und gegebenenfalls auch einmal „einen Schritt zurückzugehen“. Freuen Sie sich über kleine Erfolge.


weitere Blog-Beiträge:

«

»