24 Stunden Pflege bei Demenz

Alzheimer - Demenz

Der größte Risikofaktor an Demenz zu erkranken ist ein hohes Lebensalter. Derzeitig leben in Deutschland ca. 1,6 Millionen Menschen die von einer Demenzerkrankung betroffen sind. Die meisten von Ihnen sind 85 Jahre und älter (Quelle: Deutsche Alzheimer Gesellschaft, Selbsthilfe Demenz).

Demenz ist der Begriff für eine Vielzahl von Krankheiten, die alle den Abbau der geistigen Fähigkeiten zur Folge haben. Die häufigste und wahrscheinlich auch bekannteste Erkrankung ist die Alzheimer-Demenz.

In der Regel beginnt die Alzheimer-Demenz als schleichender Prozess bis hin zur „Rund-um-die-Uhr“ Pflegebedürftigkeit.

Die Krankheit fängt mit einer leichten Vergesslichkeit an, indem die Betroffenen nicht mehr wissen, wohin sie Gegenstände gelegt haben, diese an unpassende Orte legen – wie zum Beispiel den Schlüssel in den Kühlschrank, Termine vergessen, sich nicht mehr so gut orientieren können, Schwierigkeiten beim Erzählen haben, um die richtigen Worte zu finden. In der Regel können sie die Alltagsaufgaben noch weitestgehend selbständig erledigen. Oft kommt dazu, dass erste Symptome durch den Erkrankten auch heruntergespielt oder gar verheimlicht werden.

Im weiteren Verlauf der Krankheit nehmen die Einschränkungen der Merk-, Sprach- und Orientierungsfähigkeit allmählich zu. Tätigkeiten, die vor der Erkrankung leicht von der Hand gingen, wie zum Beispiel das Kochen, die Waschmaschine bedienen oder auch die eigene Körperpflege, können nun ein Problem darstellen. So kann es sein, dass Betroffene eine Zahnbürste in der Hand halten und nichts damit anzufangen wissen.

Weiter zurückliegende Erinnerungen verblassen immer mehr. Das Gefühl für Zeit und Ort gehen verloren. Hinzu kommen Veränderungen im Wesen und Verhalten. Dies kann sich unter anderem in Unruhe, Angst, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Gereiztheit bis hin zur Aggressivität äußern. Oftmals werden Sie als Angehörige nicht mehr erkannt. Die Bewältigung des eigenständigen Lebens wird immer schwieriger und der Betroffene ist auf dauerhafte Hilfe angewiesen.

Im fortgeschrittenen Stadium (schwere Demenz) besteht ein hochgradiger geistiger Abbau. Es können nur noch wenige Worte gesprochen werden. Die Mobilität ist stark eingeschränkt bis hin zur Bettlägerigkeit. Es wird eine „Rund-um-die-Uhr“ Pflege und Betreuung benötigt.

Eine 24h Betreuungskraft für die Pflege bei Demenz

Wird die Krankheit diagnostiziert, steht nicht nur der Betroffene, sondern auch die Familie vor der Frage, wie es weitergehen kann und soll. Mit dem Krankheitsverlauf wird es immer schwieriger, dass der Alltag eigenständig bewältigt werden kann. Viele Angehörige entscheiden sich gemeinsam mit dem an Demenz Erkrankten für die Pflege in der vertrauten Umgebung zu Hause.

Bei fortschreitender Erkrankung stellt die Pflege und Betreuung hohe Anforderungen an pflegende Angehörige und führt oftmals an die eigenen Grenzen.

Eine von uns vermittelte 24h Betreuungskraft ist eine gute Hilfe und Alternative, um die Pflege und Betreuung im eigenen Zuhause zu gewährleisten.

Viele der von uns vermittelten litauischen und polnischen Betreuungskräfte verfügen über umfangreiche Erfahrungen in der Betreuung von Demenzkranken. Sie helfen bei der Grundpflege, leisten Gesellschaft, Gestalten den Alltag und kümmern sich um den Haushalt. Hier finden Sie die Leistungen im Überblick.

Ein großer Vorteil bei der 24h Pflege und Betreuung ist, dass durch die räumliche Nähe auch während der Nacht für die Sicherheit gesorgt ist und bei Bedarf schnell geholfen werden kann.

Bei ärztlich verordneter medizinischer Behandlungspflege empfehlen wir die Zusammenarbeit mit einem ambulanten Pflegedienst.
So ist eine hohe Qualität der Pflege und Betreuung im eigenen Zuhause gesichert.

Wollen Sie mehr über die 24-Stunden-Pflege wissen, dann rufen Sie uns kostenfrei an: 0800-2400110

Wir beraten Sie umfassend und unverbindlich.

Unser Tipp:

Ab 27. April 2017 trifft sich im Norden von Berlin eine Kochgruppe für pflegebedürftige Frauen und Männer mit und ohne Demenz. Die Kochgruppe trifft sich immer donnerstags von 11:00 bis 14:00 Uhr um gemeinsam zu kochen und zu essen. Eine Pflegefachkraft und mehrere ehrenamtliche Helfer begleiten diese Aktivität. Bei Interesse melden Sie sich gerne bei uns.

 


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